Ich schrieb vor kurzem mit Begeisterung meine Recaps und fühlte mich vor den Kopf gestoßen, als null Reaktion darauf kam. Versteht mich nicht falsch, bin schon drüber hinweg.
Aber da kamen mir plötzlich neue Gedanken zum Thema Kommentare und Feedback, die ich einfach mal loswerden möchte.
Erste große Frage ist: Kann es sein, dass die englischsprachigen Internetgänger kommentierfreudiger sind? Wenn ich meine üblichen englischen Seiten checke und lese, dann werden dort so viele Kommentare gepostet (Paradebeispiel Thundies, Dramabeans), dass man mit dem Lesen gar nicht nachkommt, obwohl man sehr gerne möchte. *g*
Okay, Thundies und Dramabeans sind im K-Dramaland die großen Seiten, wo allein ihre Popularität einen anonymen Leser dazu verleitet, seinen Senf dazuzugeben, in der Hoffnung anerkannt zu werden. Wobei ich mich ab der 100.Kommentargrenze schon frage, ob die Autorinnen das überhaupt lesen können. Und trotzdem hab ich auch nach 300 Kommentaren noch was geschrieben… ^^;;;
Allerdings finde ich es rührend, wenn nur ein Satz wie Danke für das Recap oder Toll geschrieben etc. dasteht. Denn bei Recaps braucht es nichts Konstruktives, sondern nur einen Ausdruck der Anerkennung.
Als nächstes, warum überhaupt die Sucht nach Kommentaren? Bei mir ist es weniger der Wunsch zu hören, wie toll meine Texte sind, sondern um festzustellen, ob jemand liest. Wenn man 2-3 Wochen an einem Kapitel feilt und dann nur 3 Kommentare als Reaktion bekommt, ist es einfach demotivierend. Obwohl es völlig unlogisch ist, denn es kann nur heißen, dass man nicht gut genug geschrieben hat, um die Leser zu einer Reaktion zu kitzeln. Doppel-demotivierend. Aber hey, das unterscheidet mich vom Hobbyautoren, dass ich trotzdem weitermache. ^^