Lie to me – Episode 1

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A/N:

Es wird mir jetzt zu anstrengend, mich auf meine eigene Inspiration zu verlassen, aber ich brauche trotzdem Schreibübung, daher fange ich jetzt an recaps über die asiatischen Serien zu schreiben, die ich angucke und wozu ich große Lust habe, etwas dazu zu schreiben. Es gibt zwar bereits viele englische recaps von noch größeren drama(fanat)iker (*g*) als mich, aber ich habe bisher nichts auf Deutsch gefunden. Unabhändig davon, ob es die schon gibt, möchte ich mich trotzdem einfach mal im recapping versuchen. Vielleicht gibt’s ja doch interessierte Leser, die lieber darüber lesen als sich die Serie komplett selbst anzugucken. ^__^

Also dann, viel Spaß!

Recaps zum aktuellen koreanischen Drama Lie To Me mit Yoon Eun Hye und Kang Ji Hwang in den Hauptrollen. Screenshots sind von dramabeans.com, aber das recap ist keine Übersetzung von deren recaps.

Episode 1

Die Kamera zoomt rein in ein gläsernes Gebäude und der erste Hauptcharakter Hotelpräsident Hyun Ki-joon wird eingeführt. Peppige jazzige Musik untermalt seinen eleganten Gang, während er durch sein Hotel läuft und jedes kleine Detail mit seinen Adleraugen kontrolliert. Die Angestellten verbeugen sich respektvoll und zittern davor, dass er einen Makel findet, was natürlich nicht sein darf, weil man anhand seines schnittigen piekweisen Anzugs schon erkennen kann, dass er ein penibler Perfektionist ist. Seine Hand fährt sogar über die Tresen, ob ja nicht ein Staubkorn sich dort verirrt hat. Vor allem das Küchenpersonal schlottert schwitzend, als er ganz genau prüft, ob alle Teller sauber, die Weingläser glänzen, die Weinflaschen geordnet und die Canapés fertig sind. Hinter seinem Rücken atmen sie hörbar auf, als er wieder hinausmarschiert ohne einen Fleck festzustellen.

Eine Hochzeit steht ins Haus und die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren. Die in einem eleganten schwarzen Kostüm bekleidete Managerin mit strengem Pferdeschwanz, augenscheinlich seine rechte Hand, gibt die letzten Anweisungen und begrüßt Ki-joon, der hinzukommt. Sie informiert ihn darüber, dass sie für alles die Zeremonie vorbereitet und er fragt lässig: „Ach ja?“ Genauso lässig, aber ohne Lächeln hebt er die Hand, schnippt mit den Fingern mehrmals, wobei sich immer wieder das Licht an der Decke farblich ändert. Zuletzt springt eine Diashow über das Brautpaar an, was die Hotelangestellten zu einem erfreuten Lächeln verleitet und letztendlich Ki-joon selbst ein blasses zufriedenes Lächeln entlockt. Da wird einem sein Charakter trotz seines strengen Auftretens gleich sympathischer.

Aber Ärger kommt bald an, in Form eines Taxis, das reifenquietschend in die Hoteleinfahrt kurvt und die in Tränen aufgelöste Braut von zwei ihren Freundinnen aus dem Wagen gezerrt wird. Die wütenden Freundinnen verlangen an der Hoteltheke zu wissen, in welches Zimmer der Mann mit der Frau sind, die gerade eingecheckt haben. Lassen wir mal die Tatsache außer Acht, wie der Hotelangestellte sofort weiß, wen die Frauen meinen, so antwortet er, dass er keine Auskunft darüber geben darf.

Die Freundinnen regen sich auf und wollen nur die Nummer des Hotelzimmers wissen. Der Hotelangestellte bittet sie, sich zu beruhigen, aber die Braut ruft schniefend aus, wie sie sich beruhigen soll, wenn der Mann ihr Verlobter und die Frau ihre beste Freundin ist!

Die beiden sollten morgen eigentlich heiraten.

Ki-joon bekommt die Aufregung mit und als der Hotelangestellte nochmal die Auskunft verweigert, mischt er sich ein. Die Frauen sollen zum Zimmer gehen.

Vor dem Hotelzimmer angelangt, mit Ki-joon und seinen Angestellten im Hintergrund wartend, hat die Braut Angst, zu klingeln, weil sie dann keine Hochzeitszeremonie haben wird, wenn sie ihren Verlobten jetzt zur Rede stellt.

Ki-joon denkt sich zynisch, dass Frauen nur um der pompösen Hochzeitsfeier wegen heiraten und nicht des Mannes willen. (Ohooo, da kommen schon seine Vorurteile gegenüber Frauen ans Licht!)

Als sich die Braut dazu entscheidet, lieber nichts gesehen zu haben, nimmt er die Sache selbst in die Hand und klopft an der Tür mit der Begründung, dass er der Besitzer ist. Die Braut nimmt daraufhin Reißaus, während der Verlobte die Tür aufmacht. Ki-joon bedankt sich, dass er in ihrem Hotel wohnt und fragt, ob alles in Ordnung ist. Der Verlobte beschwert sich im unverschämten Tonfall über den mangelnden Roomservice und das Timing wäre schlecht (wahrscheinlich wurde er gerade bei einer heißen Unterhaltung gestört *lol*), extrem schlecht. Wäre er erst seit ein paar Tagen im (Hotel-)Geschäft?

Da taucht die Braut wieder auf, schreit: „Das ist dein Roomservice!“ und klatscht ihm eine Torte ins Gesicht. Die drei Frauen stürmen das Zimmer und eine zerrt ihn schließlich an den Haaren hinein. Wir können dem Geschrei nach uns gut vorstellen, was mit dem Armen darin passiert … drei Frauen, ein Mann und noch eine Frau. Vielleicht wendet sich ja sogar der Ärger in …?! *ggg*

Ki-joon steht ruhig vor der Tür und wirkt sogar etwas selbstgefällig. Er gibt die Anweisung, dass seine Managerin sich um das Drama kümmern soll, aber … erst 10 Minuten später. Da haben wir den Beweis für seine Selbstgefälligkeit. *g*

Als er wieder durch die Hotellobby marschiert, sehen wir einen weiteren Beweis seines Perfektionismus. Aus den Augenwinkeln registriert er das schief geknöpfte Hemd seines Hotelangestellten (der die Ladies vorher abwimmeln wollte) und tritt prompt mit einem tadelnden, leicht genervten Blick auf ihn zu. Der Hotelangestellte schluckt und verliert einen Schweißtropfen, als Ki-joon ihm den Knopf neu und richtig knöpft. Sein Blick scheint dabei zu sagen: Lass dich nicht nochmal erwischen.

Die Szene wechselt und wir kommen zur zweiten Hauptfigur: Gong Ah-jung, eine junge quirlige Frau, schätzungsweise 28 Jahre alt, in Jeans und weiter lockerer Baumwollbluse, mit braunen Haaren und braunen Augen.

Sie befindet sich gerade auf einem Festival, das jährlich stattfindet: das 20. Touristentreffen, was mit traditionell koreanischen Tanz, Musik und Essen gefeiert wird. Namhafte Delegierte aus Korea und dem Ausland sind vertreten und genießen die Darbietung, die bei Sonnenschein unter rosa blühenden Kirschbäumen stattfindet.

Ah-jung tanzt fröhlich mit und macht Fotos. Sie stößt zu ihren Co-Arbeitern, die gehört haben, dass das Festival als das beste Event bezeichnet haben. Ah-jung entgegnet, während sie einen Schluck aus der Wasserflasche nimmt, wessen Idee das gewesen sei? Der Kollege meint, dass sie aufhören soll, anzugeben, implizierend dass schon alle wissen, wie toll sie ist. Ah-jungs lässiges Abwinken ist aber weniger als Prahlen gedacht, sondern als Tatsache und sie denkt eher daran, dass sie Hunger hat, weil sie noch kein Mittagessen hatte. Eine Biene schwirrt um ihren Kopf und die Kollegen ticken allesamt wie kleine Mädchen erstmal aus, bis der korpulenteste von ihnen die Biene in der Hand zerquetscht. Feind erledigt.

Sie müssen wieder los zur Arbeit und rennen gemeinsam los. Nur Ah-jung fragt sich kurz, als wieder eine Biene um sie herumschwirrt, warum es dieses Jahr so viele Bienen gäbe? Wenn das kein Omen ist … *g*

Richtig vermutet, die Kamera zoomt auf ein Bienennest, das in der Nähe an einem Baum klebt und einen ganzen Bienenstaat beherbergt.

Unterdessen wird das Team vom Präsidenten des Touristenzentrums gefragt, wessen Idee die Gestaltung des Festivals war. Ah-jungs Chef stammelt los und will die Lorbeeren glatt einheimsen, aber Ah-jung wirft unverblümt und ohne Verlegenheit ein: „Das war meine Idee.“ Allerdings, das muss man ihr zugute halten, hat sie erst kurz gewartet, ob ihr Chef doch noch ein Wort herausbringt und als er es NICHT geschafft hat, hat sie sich erst gemeldet.

Der Präsident ist ganz überrascht (wahrscheinlich wegen ihrem jugendlichen Erscheinen) und drückt sein Erstaunen aus. Das macht Ah-jung erst ein wenig verlegen und ihr Chef bestätigt mit einem gequälten Grinsen, dass es stimmt, gefolgt mit einem noch verkrampfteren Lachen.

Der Präsident lobt Ah-jung daraufhin, dass die Idee originell war; ein nationales Event zu organisieren. Ihr Chef zieht eine Miene, während sich ihre Kollegen für sie freuen. Sie bekommt auch noch die Aufgabe, ein Hotel für die Delegierten zu organisieren und wird beklatscht, als der Präsident sie ermuntert, weiter so zu machen.

Aber – uuuh, die Bienen sind doch auf Ärger aus. Ihr Nest fällt vom Baumstamm und der Schwarm fliegt los, direkt auf die Eventbesucher zu, als wären sie die neue Killerbienen-Armee. Ich schwöre, die erste Biene grinst, als sie ihre Bienen zum Angriff führt.

Es kommt wie es kommen muss. Gerade als Ah-jung vom Fernsehteam interviewt wird, schwirrt die erste Biene an und das Chaos bricht aus.

Alle kreischen los und flüchten, als wäre der Teufel hinter ihnen her. Ah-jungs Chef versucht wie ein Verrückter die Bienen mit einer Flagge zu erschlagen (wohl eher wegwehen), während der Präsident schon von einem Bienenstich ohnmächtig geworden auf einer Sitztrage weggebracht wird.

Ah-jung versucht durchs Mikro die Leute zu beruhigen, aber der aufgebaute Bildschirm wird schwarz. Den Kameramann hat’s wohl auch erwischt. *lol* Eine Biene steuert direkt auf Ah-jung zu und kriegt sie schließlich am Hals.

Die Szene wechselt zum Flughafen und heraus marschiert ein hochgewachsener junger Mann, schätzungsweise 25 Jahre alt, einen Trollig hinter sich herziehend. Ein Wagen wartet bereits auf ihn und der Fahrer fragt ihn, wohin es als Erstes gehen soll. Er entscheidet sich für’s City District.

Unterdessen versorgen Ah-jung und ihre Kollegen ihre (Bienenstich) Wunden. Einer hat immer noch ihr tödliches Summen im Ohr und wirkt völlig verstört. Die andere weibliche Kollegin tupft allen eine Art Antidote gegen das Gift auf.

Ah-jung bekommt derweil vom Chef (eine abfällige) Standpauke, während er seine rechte Backe mit weißer Salbe einschmiert (und dabei in einem schreiend kitschigen silbernen runden Prinzessin-Handspiegel guckt – ist das von deiner Frau, Chef?!).

Ah-jung sagt, dass es ihr Leid tut, aber er will das nicht so stehen lassen und gibt ihr die ganze Schuld dafür. Ah-jung argumentiert, dass sie kaum für ein Bienennest, was zufällig dort war, verantwortlich sein kann, aber der Chef will nichts davon wissen und will, dass sie sich öffentlich dafür als Verantwortliche bekennt. (In Korea schreibt man häufig solche offiziellen Entschuldigungen, um einen Konflikt öffentlich zu bereinigen.) Er piesackt, dass das alles nur passiert ist, weil sie ihn ausbooten wollte, und dass wegen ihren ehrgeizigen Ambitionen (die er ihr unterstellt) 30 Leute im Krankenhaus gelandet sind. Wenn es ihr es bereut, dann soll sie einfach kündigen.

Knirschend marschiert Ah-jung hinaus. Ihre Kollegin rennt ihr hinterher, um ihr die Tinktur auf den Bienenstich zu tröpfeln, weil es sonst gefährlich wäre, aber sie lehnt ab. Na, wenn das mal kein Fehler war …

Die Szene wechselt zu dem jungen Mann von vorher. Sein Name ist Sang Hee und im Club mit Disko wirft sich ihm glatt eine alte Freundin an den Hals, freudig, dass er zurück ist. Die beiden schäkern miteinander. Sie meint, dass sie inzwischen verlobt ist und Sang Hee tut enttäuscht, dass sie nicht auf ihn gewartet hat. Sie rümpft die Nase, dass er sie ja nicht mal kontaktiert hat. Aber … Oppa (Mädels bezeichnen häufig so ihren Lover oder guten Freund als „großen Bruder“), wir können ja einen tiefen Kuss austauschen. Sang Hee schreckt zurück: Bist du nicht verlobt?

Das Mädchen ignoriert den Einwand (und die Tatsache) und macht schon einen Kussmund, als Ah-jungs genervte Stimmen neben ihnen dazwischenfährt: „Hey! Ist das euer Schlafzimmer oder ein Hotel? Ihr zwei stört, also geht weg! GEHT WEG!“

Die beiden sind völlig perplex und Sang Hee beäugt Ah-jung neugierig (wir sehen schon da den ersten Funken in seinen Augen aufsprühen *g*). Ah-jung wedelt mit ihrem Schal, als vertreibt sie zwei lästige Fliegen. Dabei schreibt sie laut, dass es hier zu laut ist (na ja, du befindest dich in einem Club, Süße…)

Das verlobte Mädchen hält Ah-jung für verrückt und will weg, Sang Hee hingegen sagt, dass es gerade interessant geworden ist …

Die Szene springt zurück zu – Hyun Ki-joon. Er sitzt in seinem Zimmer und klebt gerade unter einer Lupe mit Pinzette ein Model zusammen. Süß, dass so ein Perfektionist so ein geek-like Hobby hat. *lol*

Da bekommt er einen Anruf von seinem Sekretär Park Hoon. Ki-joon schreckt auf und fragt: „Was? Bist du sicher? Wo ist er?“ – und stürmt los, wobei er eine Ladung Klebstoff auf den Boden umwirft.

Wieder im Club sitzt unsere betrunkene Ah-jung am Tisch mit mittlerweile mehr als einer Flasche Bier und flucht über ihr Geschreibsel. Da bemerkt sie Sang Hee neben sich, der ihr amüsiert zuguckt und schließlich fragt, was sie macht. Sie erwidert, ob man das nicht sehen kann – eine Kündigung.

Er lacht. „Hier?“

Sie: „Wieso? Darf ich nicht?“

Darauf fällt ihm nichts ein und sie fragt, ob er hier sitzen bleiben will. Er fragt frech zurück, ob er sie störe und sie darauf: „Du hast wohl noch nie eine Kündigung geschrieben, oder? Na ja, deinem Aussehen nach zu urteilen bist du wohl arbeitslos. Das ist eine sehr sensible Sache, weißt du.“

Er wechselt den Tonfall und tut ganz verständnisvoll: „Ja, sieht wohl so aus. Aber wieso schreibst du deine Kündigung auf eine Serviette?“

Weil es hier nichts anderes gäbe, erklärt Ah-jung. Sang Hee bemerkt halb grinsend, dass eine Kündigung auf einer Serviette nicht gerade glaubwürdig aussieht. Sie wendet völlig ernst ein, dass es immer noch besser sei als auf einem Bierdeckel, oder?

Sang Hee nickt und tut völlig ernsthaft, um sich ihrer betrunkenen Logik zu fügen. „Das stimmt.“

Die beiden kommen ins Gespräch und sie erzählt ihm von den Bienen. Er stimmt ihr zu und fragt, warum sie nicht einfach den Entschuldigungsbrief wie verlangt schreibt, aber sie hat nichts falsch gemacht, daher findet sie die Forderung vom Chef unfair (und wahrscheinlich war es sowieso nur, um sie zu demütigen). Wir sehen schon, dass sie ein Mensch ist, der sich nicht alles gefallen lässt.

Ah-jung kippt beinahe mit dem Kopf auf ihre Kündigung, aber Sang Hee zieht das noch rechtzeitig weg. Er liest ihre Kündigung laut vor:

Kündigung

Mein hochverehrtes Selbst kündigt. Lebt nicht so weiter, ihr Hohlköpfe!

Gong Ah-jung

Er findet ihren Namen hübsch, aber sie will wissen, was er von dem Inhalt hält. Er fragt zweifelnd, mit einer Ecke Humor, ob sie das wirklich SO abgeben will. Sie schüttelt den Kopf und demonstriert: Sie wird da rein schnupfen und es ihrem Chef vor die Füße werfen!

Sang Hee bemerkt grinsend, dass das wirklich schmutzig ist. Ah-jung bekommt bei dem Wort schmutzig einen Lachanfall und wiederholt immer wieder: „Schmutzig! Ja, genau!“

Derweil kommt Ki-joon mit seinem schwarzen Wagen (sieht aus wie ein Landrover) angerast und stürmt ohne Eile in den Club (keine Angst vor Strafzetteln, oder? Tz, die Reichen…)

Sang Hee bemerkt ihn durch die Menge sofort und murmelt zu sich selbst, dass er wirklich schnell ist. Dabei ist er noch nicht mal lange zurück.

Ki-joon erhascht gerade einen Blick auf Sang Hee, der ihn kurz ansieht und sich sofort durch die Tanzenden aus dem Staub macht. Vor dem Club nimmt ihn das verlobte Mädchen von vorhin mit und die beiden fahren wohin.

Ki-joon kommt zu spät und kann nur noch „Sang Hee!“ hinterher rufen.

Ah-jung hat mittlerweile bemerkt, dass Sang Hee ihre Kündigung versehentlich eingesteckt hat und kommt ebenfalls schreiend herausgerannt: „Meine Kündigung! Hey! Du…!!! Gib mir meine Kündigung zurück! Ich bin Beamtin! Teil von Koreas höchstrangigen Beamten!“

Da geht ihr die Luft aus und sie röchelt. Ki-joon fragt, ob sie Sang Hee kennt, aber Ah-jung bekommt tatsächlich keine Luft mehr. Sie verdreht ihre Augen wie eine Wahnsinnig und stolpert schließlich gegen ihn. Er schüttelt sie ab, als sie zu Boden fällt und sich an sein Bein klammert. Da fangen die Leute um ihn herum zu reden an. Was ist los? Ist das nicht der Typ aus dem Fernsehen?

Ki-joon dämmert es, dass er gerade verdammt schlecht dasteht: Frau klammert sich an ihn = Verlass mich nicht. Er schüttelt sie ab = Lass mich! Ergo: Was macht er mit der armen Frau? Wie herzlos!

Ah-jung liegt bewegungslos auf dem Boden und zögernd geht Ki-joon wieder auf sie zu, um sie wie ein kleiner scheuer Junge mit dem Zeigefinger anzutippen. „Hey… ist alles okay?“

Sie reagiert nicht und als er sie umdreht, sieht sie schon aus wie eine tote Irre mit offenen verdrehten Augen.

Der Notarzt liefert sie ins nächste Krankenhaus ein und Ki-joon muss bleiben, um sich für sie als Verantwortlicher einzutragen.

Ah-jung liegt auf einem Krankenbett und schläft. Ki-joon sitzt unruhig daneben und entdeckt zu allem Überfluss auch noch einen schief geknöpften Knopf ihrer Bluse! Er kann dem Drang nicht wiederstehen, das korrigieren zu wollen, aber ehe er es wirklich tut, zieht er die Decke über sie. Sie wacht in dem Moment auf und wundert sich, was für ein gutaussehender Mann sich über sie beugt. Er ruft ein wenig panisch nach dem Arzt.

Der kommt sofort und fragt sie nach ihrer Sozialversicherungsnummer und ob sie Drogen genommen hat, weil sie eine alkoholische Vergiftung hat, was in Verbindung mit Alkohol und Drogen entsteht. Sie verneint und sie stellen schließlich fest, dass es das Gift des Bienenstich war, was die gleiche Wirkung hervorruft, wenn kombiniert. Sie wäre beinahe gestorben!

Sie erhebt sich völlig geschockt und aufgeregt über diese Info. Ihre Nachbarin im Bett, eine ältere Dame bietet ihr zur Beruhigung eine Mandarine an und fragt, wo ihr Ehemann hingegangen ist?

Ah-jung verneint verwirrt, dass sie ihn nicht kennt. Die Frau lacht ungläubig. Aber er hat doch die ganze Nacht an deinem Bett gesessen? Das sah aus, als wärt ihr verheiratet. Ah-jung ist erstaunt darüber; er war die ganze Nacht bei ihr?

Die Frau kann es nicht glauben, er hätte die ganze Zeit bewegungslos dagesessen und ihr beim Schlafen zugesehen. Da kommt ihr eigener Mann mit frischen Essen an und freut sich, dass Ah-jung aufgewacht ist. Natürlich fragt er auch, wo ihr Mann ist? Ah-jung murrt wieder, dass er nicht ihr Mann ist und der andere meint zu seiner Frau: Wenn er nicht ihr Mann ist, dann ist er ihr Freund. Habe ich doch gesagt!

Ah-jung guckt ihn seltsam an, da kommt Ki-joon wieder an und sie vergräbt sich schnell unter der Decke.

Der Nachbar informiert Ki-joon gleich: „Deine Freundin ist aufgewacht! (Mach dir keine Sorgen mehr)“

Ki-joon verneint diese Vermutung auch, aber keiner scheint ihnen zu glauben. Er will Ah-jung endlich nach Sang Hee fragen, aber als er Ah-jungs falschen Knopf wieder sieht und sie bittet, das zu richten und sie sich total tapsig anstellt, hält er sich zurück. Nein, Sang Hee ist nicht der Typ sich mit SO einer Frau einzulassen…

Die Krankenschwester holt ihn, damit er irgendetwas unterschreibt und wahrscheinlich die Krankenhauskosten bezahlt. Er wiederholt wieder, dass er NICHT Ah-jungs Mann ist, aber die Krankenschwester reagiert wie „Ja, ja… Was auch immer.“

Ah-jung kann die Notaufnahme entlassen und rennt Ki-joon hinterher. Sie holt ihn ein, als er gerade in ein Taxi steigt. Sie schlägt ans Fenster, dass er rauskommen soll, um mit ihr zu reden. Er schließt tatsächlich die Tür zu und sagt dem Taxifahrer loszufahren. Der Taxifahrer sieht unsere Arme Heldin und meint mitfühlen: „Mister, warum versöhnen Sie sich nicht mit ihr? Wenn Sie sie schon so darum bittet…“

Ki-joon lacht abwehrend. „Kümmern Sie sich nicht um sie. Fahren Sie schnell los.“

Taxifahrer: „Sie werden vom Himmel bestraft, wenn Sie sich so verhalten. Wissen Sie nicht, dass der Zorn einer Frau sogar Schnee im Juni bringen kann? Eine Niederlage zugeben kann manchmal auch ein Sieg sein. Drücken Sie nur manchmal ein Auge zu.“

Völlig genervt steigt Ki-joon schließlich wieder aus. „Was ist?“

Ah-jung: „Wieso wollen Sie einfach so wegfahren?“

Ki-joon. „Ich habe die Krankenrechnung bezahlt. Es war nicht so viel, dass Sie sich Gedanken machen müssen.“

Ah-jung schüttelt den Kopf. Ihr Problem ist, dass sie weder ihre Tasche noch ihr Portemonnaie bei sich hat. Er fragt, ob sie sich nicht von ihrer Familie abholen lassen kann, aber es ist ihr zu peinlich zuzugeben, dass sie betrunken und vergiftet in die Notaufnahme eingeliefert wurde. Er zückt die Brieftasche und fragt, ob er ihr Geld für ein Taxi geben soll.

Sie schreckt zurück, wieso er sie wie eine Bettlerin behandelt? Er fragt, was sie sonst will? Sie möchte mit ihm zum Club fahren, ihre Sachen holen und ihm gleich das Geld für die Krankenrechnung zurückgeben.

Nein, das ist nicht notwendig. Ki-joon lächelt dünn und steckt sein Geld wieder ein. Ah-jung greift daraufhin mit einer Spur Verzweiflung seine Hand und streichelt sie leicht. Sie ist nur so dankbar, immerhin hat er das ihr Leben gerettet.

Ki-joons Blick sagt: Ooookay … Lady – und er zieht seine Hand mit Nachdruck zurück und macht auf dem Absatz kehrt. Ah-jung eilt ihm hinterher und wundert sich, wieso er so abweisend ist. Sie will nur ihre Schulden zurückzahlen (das kann man auch anders verstehen, meine Süße *g*). Er lehnt ab, sie soll sich nicht darum kümmern. Sie wiederholt, dass sie ihm so dankbar ist und schließlich antwortet er direkt, dass sie weit davon entfernt ist, eine attraktive perfekte Frau zu sein. Mit anderen Worten: Ich bin an dir nicht interessiert.

Damit steigt er ins Taxi und lässt Ah-jung erstaunt stehen. Schließlich versteht sie, wie seine Worte gemeint sind. „Ich bin weit davon entfernt, attraktiv zu sein?! Hat er jetzt gedacht, dass ich ihn verführen wollte?“

Ki-joon kommt vor seinem Hotel an. Es ist immerhin wieder Morgen und er hatte keine Zeit, sich vorher umzuziehen. Da fällt auch gleich dem Portier auf, der ihm die Tür aufhält. Ihm fällt förmlich die Kinnlade herunter, als er seinen Boss in legerer Kleidung (beiger Mantel, schwarzer Pullover und weiße Hose) sieht. Nicht nur er, ALLE Hotelangestellten sind beinahe geschockt, als er so an ihnen vorbeiläuft. Sie starren ihm mit offenen Mund hinterher.

Sekretär Park Hoon stockt es den Atem, als er ihn sieht. Ki-joon beordert ihn, ihm einen Anzug zu bringen und verschwindet in seinem Büro.

Kurze Zeit später taucht Park Hoon wieder auf, aber hinter Ki-joons Tante, die prompt wissen will, wieso er sich über Müdigkeit beklagt. Hat er seinen Termin vergessen?

Welchen Termin? Na, das Matchmaking Date mit einer potentiellen Ehekandidatin. Ach das. Er verspricht mit weicher Zunge, dass er hingeht und sie knirscht über seinen bewussten Charme („Du und deine Silberzunge…“).

Sie will wissen, wo Sang Hee steckt, etwas immer noch in Spanien? Ki-joon kann sie beruhigen. Sang Hee ist seit gestern wieder in Seoul. Tante warnt ihn gleich, dass er ihn ja nicht aufsuchen soll. Nicht bevor er nicht seinen Fehler zugegeben hat.

Ki-joon tut verwundert. „Wirklich?“ und kassiert dafür einen Tritt gegen das Schienbein, was den großen Mann tatsächlich fluchend vor Schmerz auf das Sofa zurückfallen lässt. *grins* „Wieso schlägst du mich?!“ *schmoll*

Tante offenbart dem Zuschauer endlich: Weil er dein jüngerer Bruder ist! (Anscheinend muss immer der Ältere für den Jüngeren die Schläge einstecken, egal in welchem Alter. *lach*)

Außerdem, wenn Sang Hee IHR kleiner Bruder wäre, würde sie sich nicht so von ihm zum Narren halten lassen! Was ist mit ihm los?

Ki-joon verteidigt sich, dass Sang Hee nicht wie ihr Vater ist, sondern eher wie sie (der Tante). Sie hat gute Lust, ihm noch eine zu verpassen, aber hält sich zurück – gibt ja wichtigeres als den großen süßen Neffen zu verprügeln. *ggg* Wir wollen doch nicht, dass sein Gesicht, welches das Hotel präsentiert eine Delle bekommt…

Sie ignoriert seine Frage, ob sie es bereut, die beiden 20 Jahre lang erzogen zu haben, und drängt ihn nochmal, zu dem Date zu gehen. Er soll endlich heiraten.

Ki-joon lehnt sich seufzend und genervt zurück. Ja ja, ich brauche ja sowieso eine gescheite Frau.

Tantchen rümpft die Nase und droht, ihn als CEO von World Hotel abzusetzen, wenn er nicht bald unter die Haube kommt. Er meint darauf grinsend, dass sie das letztes Jahr schon gesagt hat. Und das Jahr zuvor auch. Sie springt auf; dieses Jahr meint sie es ernst!

Er will sich endlich umziehen und fragt, wann sie endlich gehen will. Ihren scharfen Augen entgeht nichts: „Bist du gestern gar nicht nach Hause gekommen? Wieso?“

Er schweigt darauf lieber und sie schreckt auf: „Hast du jemanden getroffen? Wer ist es?“

Ki-joon verdreht nur genervt die Augen.

Wir kommen zu Ah-jung zurück, die gerade den Club verlässt und vor sich hin schimpft, dass sie 270 Dollar für die Getränke bezahlen musste. Etwas auch für den seltsamen Typen (Sang Hee), der mit ihr getrunken hat? Dann gerät sie in Panik, als sie auf die Uhr guckt.

Sie kommt zu ihrem Haus angehechelt und entschuldigt sich bei ihrem Dad, dass sie so spät dran ist. Aber Mr. Gong scheint es überhaupt nicht zu kümmern: „Du bist zurück?“ Pfeif… (und sich die Zehennägel weiter schneid) Woraufhin sie sich beschwert, ob er sich nicht etwas Sorgen könnte, wenn seine Tochter die Nacht nicht nach Hause kommt. Er winkt ab. Wieso soll er sich Sorgen machen? Sie ist fast 30. Es wäre beunruhigender, wenn sie jeden Tag pünktlich zurück wäre.

Ah-jung meckert, was er für ein Vater sei? Andere NORMALE Väter hätten schon längst die Polizei gerufen. Er schießt zurück: Und bist du eine NORMALE Tochter? – Haaa?

Beleidigt stapft sie ins Haus. Er ruft ihr hinterher, dass er sie in den Nachrichten gesehen hat.

Ah-jung ist total enttäuscht, dass nicht ihr gutes Interview gezeigt wurde, sondern nur die Bienenattacke und wie sie selbst gestochen aufschreit. Gar nicht gut ins Bild gesetzt. Diese Reporter!

Ah-jung macht sich auf den Weg zum Friseur, um ihren Look zu ändern und nicht aus den Nachrichten erkannt zu werden. Das Ereignis war einfach zu peinlich.

Während sie ihre Locken gedreht bekommt, hört sie wie eine Frau nebenan mit ihrem Mann flirtet. „Was, mein Süßer? Du willst heute ein feuriges Bett? Yeah…“

Ah-jung rümpft über den Flirt, scheint aber wohl auch insgeheim neidisch zu sein. Sie blättert eine Zeitschrift durch und entdeckt Hyun Ki-joon in einem Artikel. Jetzt weiß sie, wer er ist! „Einer der Träger unserer heutigen Wirtschaft“ (d.h. sehr reich, einflussreich, hohes Ansehen). Tz – uninteressiert blättert sie weiter, dann doch wieder zurück, um sein Foto genauer anzusehen. „Er ist ja total photoshopped!“

Unterdessen hat Ki-joon sein Matchmaking Date mit einer wunderhübschen Frau. Die Tochter von einem anderen einflussreichen Mann mit einer hohen Ausbildung etc. Sie macht ihm ein Kompliment, wie fähig er ist. Sie hat den Artikel über ihn gelesen, der ihn als einer von Südkoreas Entwicklern in der Wirtschaft betitelt. Er lächelt darauf bescheiden. Sie fragt, ob er Erfahrung in solchen Dates hat. Hat er nicht, also kommt sie gleich zum Punkt: Welche Frau ist sein Typ?

Er erläutert monoton, als würde er ablesen: Eine Frau, die ihn komplett versteht. Er ist für seine Firma verantwortlich und wird auch für viele Menschen in der Zukunft verantwortlich sein. Deswegen braucht er jemanden, der mit ihm mithalten kann und hinter ihm steht, ihm den Rücken deckt.

Sie bemerkt seinen hohen Sinn für Verantwortung und findet es gut, wohingegen er es als „manchmal ungünstig“ bezeichnet.

Sie hat gehört, dass er schon mal verlobt war und möchte wissen, was es damit auf sich hat. Ki-joon sieht daraufhin mit einem abwesenden Blick in die Ferne. Dahinter scheint sich noch eine tiefere Geschichte zu verbergen…

Ah-jung liest derweil Ki-joons Artikel und lästert vor sich hin. Da ruft eine weibliche Stimme ihren Namen – So-Ra?! Ah-jung friert vor Schreck ein. Ach, du meine Güte! Nicht die…!

So-Ra ist völlig aus dem Häuschen Ah-jung wiederzusehen. Es ist drei Jahre her und ach, sie haben den Kontakt verloren, wie schaaaaade. Aber die Entferung zwischen ihnen war einfach zu groß.

Ah-jung denkt sich: Was soll denn das? Entferung? Ich werd nicht mehr …

So-Ra will wissen, wie es ihr ergangen ist? Man merkt Ah-jung an, dass sie am liebsten türmen möchte, was sie wahrscheinlich auch getan hätte, wenn ihre Locken noch nicht fertig gewesen wären. Unwohl sagt sie, dass alles in Ordnung ist, als So-Ra aufspringt und nach ihrem Mann ruft: „Schaaatz~ Ich bin hiiier~!“

Ah-jung. „Schatz?!“

So-Ras Mann kommt gerade an, das Handy am Ohr. Ah-jung will ein Treffen verhindert und will jetzt wirklich abhauen, aber So-Ra (die Hexe) hält sie am Arm fest. „Nein, du hast ihn doch seit einer Weile nicht getroffen.“ Falsches Lächeln.

Es kommt, wie es kommen muss. Ah-jung muss ihre erste Liebe treffen: Jae-Bum.

„Ah-jung? Gong Ah-jung? Wow, du bist es wirklich! Ich hätte dich so gar nicht erkannt!“ (Meinst du, eingepackt in Lockenwicklern oder weil sie so hübsch geworden ist?)

So-Ra lacht wieder falsch auf. „Ah-jung, wieso willst du dich verstecken? Wieso so schüchtern? Du hast doch gesagt, alles auf Arbeit sei in Ordnung.“ (impliziert die Frage: alles andere außer Arbeit ist wohl nicht in Ordnung?)

Ah-jung versinkt im Boden vor Scham und wünscht sich, dass der Bienenstich sie getötet hätte.

So-Ra seufzt gefakte. „Ach, ich bin wirklich wie eine alte Frau. Ich werd so wie Ah-jung früher war.“

Ah-jung denkt sich mit einem schiefen Blick: „Sie ist wie die Schlampe, die sie früher gewesen war.“

Jae-Bum lacht verkrampft. „No comment.“ Klingt fast wie eine Antwort auf Ah-jungs Gedanke. Heh.

Stattdessen fragt er (völlig taktlos im Übrigen), ob sie verheiratet ist. Ehe Ah-jung antworten kann, platzt So-Ra dazwischen: „Was meinst du mit Heirat? Ah-jung?“ und wirft Ah-jung einen Blick zu. Autsch.

Ah-jung blickt zornig weg. Jae-Bum macht mit seiner Taktlosigkeit weiter: „Was? Soll das heißen, du bist noch Single? Oh, das ist ein Problem.“

Als So-Ran ihr bewusst unter die Nase hält, dass eine frühe Heirat besser ist, als gar keine und besitzergreifend Jae-Bums Arm umschlingt, brennen Ah-jungs Sicherungen durch. Da klingelt ihr Handy und sie geht ran. Eine maschinelle Stimme spricht und plötzlich bekommt Ah-jung eine wahnwitzige Idee.

„Schaaatz~! Oooh, ich vermisse dich auch! Ein feuriges Bett? Oh, du schlimmer … Was? Oh, du musst müde sein. Wir sehen uns baaaal~“

So-Ras Augen weiten sich vor Unglauben und sie traut ihren Ohren nicht.

„Du hast es nicht gewusst?“, fragt Ah-jung verschmitzt. „Ich habe geheiratet.“

So-Ra kippt beinahe um und ruft aus: „Das ist eine Lüge!“

Jae-Bum hingegen gratuliert ihr gleich. „Ihr seid noch nicht lange verheiratet, oder? Das sah aus, als wärt ihr frisch verheiratet.“ *grins* (Ja, wenn man frisch verheiratet ist, hat man noch Kondition *lol*)

So-Ra wird richtig unfreundlich und springt Ah-jung beinahe ins Gesicht. „Du hast geheiratet? Wieso weiß ich dann nichts davon?“

Ah-jung bedenkt sie mit einem triumphierenden, abfälligen Blick. „Oh, So-Ra … wolltest du wohl zur Hochzeit kommen? Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dir eine Einladung geschickt.“

Empört packt So-Ra ihren Mann und rauscht ab.

Nachts im Bett, ist Ah-jung frustriert über die Wiederbegegnung mit der Schlange. Sie erinnert sich warum: Die beiden waren befreundet und Ah-jung war in Jae-Bum, ihren Sunbae (Älteren) verliebt. Sie plante, ihm ihre Liebe zu gestehen, wenn sie ihre wichtige Beamtenprüfung besteht. Diesen Plan erzählt sie vorher So-Ra, die damals schon so eine feine Tussi in Rüschchen und kurzen Rock war.

Als Ah-jung schließlich ihre Prüfung besteht, rennt sie gleich los Jae-bum ihre Liebe zu gestehen. Da sieht sie ihn und So-ra durch das Fenster eines Cafés. Die beiden sind hinter ihrem Rücken zusammen! Wie die Beziehung ausfiel, wissen wir ja heute.

Ah-jung weint sich in den Schlaf, als sie an den Herzschmerz zurückdenkt. Ihr Vater hört sie durch die Wand und wundert sich, was wieder los ist.

Am nächsten Morgen eilt Ah-jung aus dem Haus. Mir gefällt ihre Kleidung, nebenbei gemerkt. Enge Bluejeans und darüber eine weißes Top mit weitem Schlapper-Strick-Pullover. Die Haare sind lockig und locker zusammengebunden.

Sie fährt mit dem Taxi zum World Hotel und will an der Rezeption das Geld, das sie Ki-joon schuldet, hinterlegen. Die Rezeptionistin lehnt ab, weil es nicht erlaubt ist, Geld zu transferieren (stimmt, das erinnert uns doch an gewisse andere Transaktionen…). Sie kann nur raten, dass Ah-jung ihm das Geld persönlich zurückgibt. Ah-jung murrt, wenn sie das könnte, würde sie nicht erst hier fragen. Schließlich springt der andere Angestellten zu Hilfe und verrät, dass Ki-joon in der Lounge ist. Dafür bekommt er von der anderen Angestellten einen Schlag mit dem Ellenbogen.

Ah-jung sieht die beiden grummelnd an und ringt mit sich. „Danke für das Geld. Auf Wiedersehen. Das ist doch ganz einfach!“

In die Lounge und dort sitzt er, gutaussehend in seinem Anzug und lächelt ihr entgegen. Er steht sogar auf, um sie zu begrüßen und Ah-jung winkt völlig fasziniert zurück bis … sie bemerkt, dass Ki-joon nicht sie meint, sondern eine andere: Sein zweites Matchmaking Date.

Sie beschließt zu warten, bis her fertig ist und setzt sich auf einen Sessel. Sie bestellt einen Tomatensaft und muss bald auf die Toilette. Sie kann aber nicht, weil sie Angst hat, dass sie ihn verpasst.

„Mensch, was machen die denn so lange?“ Sie lehnt sich im Sessel zurück, um zu lauschen und kippt mitsamt dem Sitz um.

Vor Scham bleibt sie regungslos liegen, als die Kellner sie umringen und fragen, ob alles okay ist. Ki-joon erkennt sie als die Frau mit der Alkoholvergiftung, überlegt nicht lange und hebt sie kurzerhand auf den Arm. Er trägt sie aus der Lounge und dabei kommen sie an einer alten Freundin von Ah-jung vorbei, die sie sofort erkennt.

Sie erkundigt sich beim Kellner, was mit ihr los ist. Der klärt sie auf, dass die junge Frau nur Tomatensaft verschüttet hat. „Muss er sie deswegen auf den ARM heraustragen?“, fragt sich die Freundin.

Ki-joon bringt Ah-jung in ein Hotelzimmer und schickt seine Managerin raus, um mit ihr allein zu sein. Heh.

Unsanft wirft er Ah-jung auf das Bett. Sie rollte einmal um und springt sofort auf, um ins Bad zu sprinten. Dort bleibt sie für Ki-joons Geschmack zu lange, denn er klopft lautstark an der Tür und verlangt, dass sie wieder herauskommt.

Er bietet ihr an, sie in eine Krankenhaus fahren zu lassen, um x-rays zu machen, aber sie lehnt ab. Er meint, dass es nicht um ihretwegen ist, sondern nur für den Fall, dass sich ihre „Geschichte“ ändert. Ihr geht ein Licht auf. „Ach so. Ich wurde in Ihrem Hotel verletzt, also geben Sie mir Geld.“ Sie lacht ungläubig auf. „Wofür halten Sie mich eigentlich?“ (Das willst sicherlich nicht wirklich wissen, Sweetheart. Nicht jetzt nach dem Tomatensaft-Ohnmacht-Stunt…) Hält er sie für einen Erpresser?

Er schießt zurück, ob sie das nicht wäre? Wieso hätte sie sonst ihre Ohnmacht gefaket? – Weil sie sich geschämt hat, glücklich darüber? Und was ist mit ihm? Wieso hat ER sie einfach auf den Arm getragen? Ist er ein Perverser? (Wow, die Asiaten sind ganz schön schnell mit dem Wort…)

Er erklärt kühl, dass er befürchtete, dass sie den ganzen Tag dort liegen würde, wenn er es nicht getan hätte (mit anderen Worten, er wollte ihr aus der Verlegenheit helfen, aber bevor er das zugibt, müsste sie ihn erst halb totprügeln. Heh.) Außerdem was ist mit ihrer neuen Frisur? Und warum taucht sie innerhalb eines Tages bei ihm auf? (DAS fällt dir also gleich auf. Heh.)

Ah-jung greift sich leicht beschämt ins Haar, stapft zu ihrer Tasche und holt das Geld im Umschlag heraus, abgezählt. „Hier, das sind 73,200 Won!“

Er blickt den Umschlag wortlos und will dann wissen, woher sie weiß, wer er ist. Aus einer Zeitschrift. Sie rümpft die Nase. „Man hat Sie so gephotoshopped, dass ich Sie kaum erkannt habe.“

Er erinnert sich, dass er eine Schuldenbegleichung abgelehnt hätte. Aber sie feuert prompt zurück: Sorry, aber es ist nicht okay für sie. Sie ist eine Beamtin und muss alle ihre Schulden begleichen. Er argumentiert wieder, dass er nie etwas von ihr wollte (uh, klingt zweideutig *g*), ganz zu schweigen dass sie ihre Schuld begleicht. Sie schießt wieder zurück: „Ich auch. Ich will nichts von Ihnen, also will ich nur sicher sein, okay?“ Damit will sie erhobenen Hauptes ihren Abgang machen. Er hält sie zurück. Will sie SO etwa hinausgehen?

Ah-jung sieht an sich herunter. O-ho. Wird etwas der Ruf des Hotels ruiniert, wenn sie mit rotem (sprich blutigen) Oberkörper hinausgeht?

Er will ihre andere Kleidung bringen lassen, damit sie sich umzieht. Ah-jung lächelt ihn nur belustigt an und geht.

Beim Verlassen des Zimmers mimt sie die Schwerverletzte und schockiert damit andere Hotelgäste mit ihrem „Blut“. Lol.

Ki-joon muss derweil unwillkürlich über das zurückgegebene Geld lachen und seine Managerin wundert sich über sein Benehmen.

Schnitt zu Sang Hee, der auf dem Weg zu seinem Hyung (älteren Freund) Saek Bok ist. Dieser ist Künstler und wohnt irgendwo in einer abgewrackten Gegend. Sang Hee bittet ihn um Unterkunft und entdeckt dabei Ah-jungs Kündigung in der Jackentasche.

Apropos Kündigung. Statt dieser überreicht Ah-jung ihrem Chef ihre Entschuldigung mit der Begründung, dass ihr die Kündigung gestohlen wurde. Ihre Arbeitskollegen lachen darüber und selbst der Chef ist amüsiert. Man merkt, dass er froh ist, dass sie NICHT gekündigt hat.

Szenenschnitt zu So-ra und ihren Freundinnen. So-ra erzählt ihnen, dass Ah-jung geheiratet hat, aber sie glaubt, dass es eine Lüge ist. Da kommt genau die Freundin, die Ah-jung im Hotel auf Ki-joons Arm gesehen hat und bestätigt: Sie hat Ah-jungs Mann gesehen! Im World Hotel.

Die Frauen munkeln, dass sie nicht gezwungenermaßen verheiratet sein müssen, nur weil sie in einem HOTEL waren (Lover treffen sich ja öfters im Hotel). Die Freundin argumentiert aber, dass Ki-joon sie auf den Arm getragen habe. Welcher Mann macht das schon in der Öffentlichkeit?

So-ra versucht zumindest zu behaupten, dass der Mann nichts besonderes sein kann, wenn er Ah-jung geheiratet hat.

„Nein!“, widerspricht die Freundin. Er sah extrem attraktiv aus, war in einem feinen Anzug, also war er garantiert ein Chaebol (d.h. reicher, gebildeter Mann aus der High Society).

Die anderen vergehen vor Neid und rufen gleich alle möglichen Bekannten an, um die Nachricht zu verbreiten. Das Gerücht, dass Ah-jung und Ki-joon verheiratet seien, geht um wie ein Lauffeuer. Es handelt sich schließlich um HYUN KI-JOON, dem bekannten Hotelbesitzer! (auf den es wahrscheinlich jede Singlefrau abgesehen hat – nach dem Motto „reich und noch zu haben“)

Es gelangt zu der Frau, mit der er sein erstes Matchmaking hatte und als sie ihn auf dem Golfplatz trifft, weist sie ihn ärgerlich zurück. Er hat verständlicherweise keine Ahnung, wieso, bis ein Freund auf ihn zukommt und ihm gratuliert: Zur Heirat.

WAS?!!!

Er erinnert sich an Ah-jung’s Gesicht und zählt eins und eins zusammen…

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2 responses »

  1. Wow, hört sich ziemlich cool an!!

    Hat Spaß gemacht, das Recap zu lesen, auch wenn es manchmal etwas holprig war und ich mit den Namen nicht mehr klarkam… Übungssache, hahaha. Brauche immer lange, bis sich koreanische Namen in meinem Kopf gefestigt haben.

    Hast du vor, über jede Episode so ein Recap zu schreiben?

    LG~

  2. Ja, ich find’s auch holprig, sorry! ich hatte erstmal Schwierigkeiten, von den Englischen Ausdrücken ins Deutsche zu wechseln. Vor allem störts mich, dass wir keine Partizipien wie im Englischen verwenden können, sondern ständig einen Relativsatz daraus machen. *heul* Im Englischen kommt mir so vieles fließender vor, aber um ein Recap komplett auf Englisch zu schreiben, ist mein Englisch doch wiederum zu schlecht. Außerdem gibts 1) genügend davon, 2) will ich das ja als Schreibübung machen. Also beiße ich mich mal die ersten paar Recaps durch. Beim zweiten fiel es mir schon gleich leichter. ^^ Mit dem Review heute hatte ich auch wieder Schwierigkeiten. *lach*

    Ich habe mit den Koreanischen Namen auch ein Problem! Ich musste ständig nachsehen, wer wie heißt, gerade bei Dream High, weil es so viele Charaktere gibt! Mist.

    Ich werde mal sehen, ob ich zu jeder Episode ein Recap schreibe, wenn dann verkürzt, wenn ich wenig Lust habe, aber grundsätzlich will ich es schon durchhalten. Will mich aber nicht selbst stressen. ^^ Aber würde mich freuen, wenn du Spaß am Lesen hast. ^^;;

    Ich persönlich lese oft wirklich lieber Recaps als ein Drama selbst anzusehen, weil es mir langatmiger vorkommt als ein Recaps. Und wenn das auch noch gut und humorvoll geschrieben ist, dann macht das Lesen irgendwie mehr Spaß. ^^

    Liebe Grüße!

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