[recap] Autumn’s Concerto/Next Stop, Happiness (2009) Episode 1

Standard

HILFE.

Was habe ich mir mit Autumn’s Concerto angetan? Erstmal, ich habe es wirklich getan und damit angefangen. Was war nochmal City Hunter? Oder You’ve fallen for me? XD Autumn’s Concerto hatte mich innerhalb der ersten 5 Minuten gepackt. Weiß der Teufel, wieso ich es vor einem Jahr nicht weitergeguckt habe. Wahrscheinlich, weil mein Freund keine Lust hatte. Aber jetzt, wo ich mich überwunden habe, werde ich es zu Ende gucken. Und ich bin ja so FROH, wieder ein TW-Drama entdeckt zu haben! XD

Wer ist der Screenwriter?! Die Dialoge sind geladen von Metaphern und so wunderbar in Szene gesetzt. *___* Die Story wirkt mehr wie ein Roman als ein Drama.

Frage mich nur, ob ich es recappen oder reviewen werde. Wahrscheinlich ein Mix aus beidem. Ich habe erst zwei Episoden gesehen und habe schon so viel darüber festzuhalten.

Erstmal muss ich mich für die Screenshots entschuldigen. Die erste Episode gibt’s nur in LQ, von daher. Aber ich versuche, eine bessere ausfindig zu machen. Habe allerdings alle meine Hauptanlaufstellen abgeklappert und es gab nichts in HD. Frage mich, ob das auf alle TW-Dramas zutrifft. Muscle Girl und Buzzer Beat sind auch in Middle Quality.

Autumn’s Concerto also, hm?

Mit der Lovestory verliert der Plot aber auch überhaupt keine Zeit. Was die Story nicht voranbringt, wird sofort rausgeworfen und jede Szene hat wirklich einen Sinn. Nix mit Fun und Gaudi an der Szene wie bei Hana Kimi (TW-Version). Umso mehr bestärkt es meine Vermutung, dass es um etwas ganz anderes geht, als sich verlieben, und dass der eigentlich Höhepunkt noch viel trauriger ist.

Die Charaktere werden allesamt, ich betone ALLEsamt innerhalb der ersten 15-20 Minuten vorgestellt, mitsamt HINTERGRUND und Motiv. Da kann einer behaupten, dass es langweilig wird, wenn wir schon alles wissen, aber ich stelle mir eher vor, dass noch mehr und tiefere und traurigere Wahrheiten heauskommen oder neue Geschehnisse heftiger werden.

Drei Motive, die mich sofort ansprechen: starke Heldin mit böser Stiefmutter, ein Piano und ein Bad Boy als Hauptfigur. LOL. Das perfekte Rezept, um ein Drama zu machen, wie wir wissen (*hust*Brilliant Legacy*hust*). Aber ab der 15 Minute hatte ich das Gefühl: Moment! Soll das nicht ein illusionistisches Märchendrama werden?! Sie ist Aschenputtel und kriegt den Prinzen?!

Nein, scheint die Regie zu sagen. Er ist so ein mieser Prinz ohne Geld, den will man selbst nicht geschenkt haben. Aber in weißem T-Shirt und Silberkettchen sieht er so HOT aus, dass ich es mir vielleicht nochmal anders überlegen würde. Pech für ihn, dass SIE besser aussieht. XD

Die Musik macht dem Titel wirklich alle Ehre. Ein Wechsel zwischen reinem Klaviermelodien und Gitarre. Wunderbar passend zu jeder Szene.

Charaktere

Liang Mu Cheng (Ady An) arbeitet mit ihrer Stiefmutter und dem neuen Stiefvater in der Uni-Kantine der Sheng De Privat University, wo sie regelmäßig von den Studenten angeflirtet wird. Stiefvater steht aber wie ein Bulldogge hinter ihr und behütet sie mit Adleraugen. Sein Motiv ist leider alles andere als liebenswert. *schauder* Muss aber den Schauspieler loben, wie furchteinflößend sein Blick ist oder seine ganze Haltung…

Mu Cheng, ein Aschenputtel? Von wegen. Ihr geht’s miserabel und sie FÜHLT sich miserabel. Nix mit tralalala, ich lächel trotzdem fröhlich weiter, wenns mir schlecht geht. Sie lebt dahin und arbeiet und versucht irgendwie von einem Tag zum anderen zu kommen.

Ren Guang Xi (Van Ness Wu) studiert Jura an der Uni und ist auch gleichzeitig der Sohn der Präsidenten der Sheng De Uni. Er ist ein klassischer Badass: gutaussehend, reich und arrogant. Er scheint alles zu haben und hat doch gar nichts. GAR NICHTS. Keine Mutter, die ihn liebt, keinen Vater, kein Geld. LOL. Was für ein crappy Held! XD

Episode 1 – first stop

Kurze Erzählung in Mu Chengs Vergangenheit. Sie kommt ursprgl. aus gutem, reichem Haus und ihr Vater ist ein ganz attraktiver Mann mit liebevoller Ausstrahlung. Die Stiefmutter, die Mu Cheng „Auntie“ (kleine Tante) nennt, was klarmacht, dass sie ihre Stiefmutter ist und nicht die Tante, wirkt hingegen gleich gar nicht sympathisch und die Art, wie sie Mu Chengs Vater umsäuselt, während sie abfällige Bemerkungen zu Mu Cheng macht gefällt mir auch nicht.

Mu Cheng ist gut im Klavierspielen und hat wahrscheinlich Aussicht, Pianistin zu werden.

An ihrem Geburtstag (schätze sie auf 8-10 Jahre alt) wird sie von ihrem Vater abgeholt. Während sie mit Auntie einen Kuchen aussucht, hört ihr Vater an Telefon, dass er gerade Pleite gegangen ist und gleich darauf wird er von einem Auto totgefahren. Wie praktisch für die Skriptwriter, sie zur Waise zu machen. Heul.

Sie verlieren Haus und Grund und Tante will Mu Cheng anschließend auf der Straße aussetzen. Es gelingt ihr fast, aber Mu Cheng wacht gerade noch rechtzeitig auf und rennt ihr hinterher.

Sie stiftet Mu Cheng danach zum Essenklau an, weil sie kein Geld haben und beide werden vom Ladenbesitzer halb verprügelt. Da kommt ihnen Stiefvater in Spe – Ah Cai –  zu Hilfe und bezahlt für das Essen.

Auntie lässt sich von ihm begrapschen und angewidert rennt Mu Cheng nach draußen. Sie versucht Auntie vor dem schmierigen Mann zu warnen, aber diese zieht lieber ihn vor anstatt zu hungern. Mu Cheng hat keine Wahl, außer zu bleiben, weil sie sich nicht allein versorgen kann.

Zeit verstreicht, aus Mu Cheng ist eine junge sehr hübsche Frau geworden, die auf dem Fischmarkt jobbt. Ihre hochgesteckten Haare und der Pony in der Stirn sind so süß gemacht. ^_^ Sie ist kein Mensch von gestern, aber hat einen traurigen Schatten in ihren Augen. Mit ihrem Vater ist auch ein Teil von ihr gestorben. Sie spart Geld, um in einem Monat, wenn sie “das” Examen besteht, wird sie “frei” sein.

Erst mal trifft sie auf Ren Guang Xi, den Badass-Helden, der die Ehre hat, ihr Lover zu werden. *g* Er (in einer hot-hot-hot-Aviator-Sonnenbrille*ke*) zofft sich gerade mit seiner baldigen Exfreundin und stoppt sein schickes gelbes Caprio (ein Porsche *g*) direkt vor dem Bus, in dem Mu Cheng mit einem teuren Fisch, den sie von ihrem netten Chef geschenkt gekriegt hat, auf dem Weg nach Hause ist.

Mu Cheng hilft dem Busfahrer zu schlichten, weil das Wasser ihrer Fischtüte ausläuft und der Fisch möglichst lebendig in die Küche gelangen soll.

Guang Xi spielt aber mit ihr und dirigiert sie, seinen Wagen wegzufahren, lässt sie aber den Rückwärtsgang einnehmen, sodass sie den Bus rammt.

Alle landen bei der Polizeistation, die Mädels und er. Ohne Zeugen wird Mu Cheng als die Schuldige erklärt und sie gerät mit Guang Xi aneinander, weil er das ganze als Spiel sieht und ihren beinahe-toten Fisch achtlos in den Müll wirft. Völlig sprachlos von seinem Benehmen, sagt sie ihm gehörig ihre Meinung, bekommt dafür aber nur ein belustiges Grinsen. Anscheinend ist es für ihn nicht das erste Mal, als selbstgefälliger Mistkerl bezeichnet zu werden. Seine Miene wird erst hart, als sie unerwartet erklärt, dass er nur sein eigenes Leben damit runtermacht und als Müll der Gesellschaft enden wird.

„Exactly.“ Guang Xi outet sich freimütig und direkt als Müll der Gesellschaft. Und warum? Weil er mit acht Jahren seinen Vater verloren hat und deswegen in seiner Akte ein ärztliches Attest hat, dass er einen psychischen Schaden davongetragen hat und deswegen stehen hat, dass er sein Temperament nicht kontrollieren kann. Eine Ecke Lebensmüdigkeit schwingt in seinem Tonfall mit.

Mu Cheng, die ebenfalls ihren Vater verloren hat, ist von seinem Geständnis irritiert, aber Guang Xis tut seine Worte schnell als Lüge ab, die sein Anwalt Lin ihm zum Auswendig lernen gegeben hat. War er nicht überzeugend?

Selbiger Anwalt Lin taucht kurz darauf persönlich auf und bemerkt zu Mu Cheng, dass Guang Xi genauso überzeugend darin ist, sich einzureden, dass er diesen psychischen Knacks NICHT hat.

*drop* Guang Xi erdolcht ihn mit einem Blick, während Anwalt Lin routiniert das ärztliche Attest aus dem Aktenkoffer holt. Guang Xi macht eine böse Bemerkung, warum „die alte Hexe“ nicht gekommen ist und wird von Lin abgespeist, dass seine Mutter Madam einen wichtigen Termin hat.

Mu Cheng wird fast mit der ganzen Schuld juristisch verurteilt, als drei Grannies auftauchen und als Zeugen gegen Guang Xi aussagen. Der regt sich auf, weil er gleich an Ort und Stelle zu fünf Stunden Sozialarbeit (nur Verkehr dirigieren) verurteilt wird und knirscht noch mehr mit den Zähnen, als Anwahlt Lin nicht zu seiner Verteidigung einspringt, sondern meint, dass es für Guang Xi einfacher wäre, die Strafe zu akzeptieren. He. Der ist mir sympathisch.

Guang Xi wird bei der Strafe glatt von einem Mädchen erkannt, die ihn gleich mit ihrem Handy fotografiert, um seine demütigende Situation zu verbreiten. Er droht ihr mit seinem roten Leuchtstab, aber ein Polizist geht dazwischen.

Mu Cheng kriegt einen Anschiss von Auntie, dass der teure Fisch weg ist. Jetzt wissen wir, weshalb ihr Leben so miserabel ist. Von ihrem Bonusgeld kauft sie Ersatz, damit Auntie ein Essen für die Unipräsidentin (Guang Xis Mutter) machen kann. Ihre Kantine ist noch in der dreimonatigen Probezeit, daher müssen sie guten Eindruck machen.

In der Kantinenküche fühlt sich Mu Cheng alles andere als wohl. Stiefvater Ah Cai beäugt sie mit lüsternen Augen und Mu Cheng zuckt in seiner Nähe zusammen. Auntie drängt Mu Cheng auch, ihr nach Fisch riechendes Oberteil gegen ein frisches zu wechseln – direkt in der Küche. *brrr* Stiefvater lässt die Gelegenheit nicht aus, sie zu anzustarren.

Anschließend bringt sie der Unipräsidenten das Essen als Geschenk und bekommt mit, wie diese mit Guang Xi zofft. Bin nicht sicher, ob sie auch seine Stiefmutter ist, aber die beiden können sich nicht ausstehen. Und er gibt ihr die Schuld, dass er den Gefühlen von Frauen nicht traut. Anfangs wollte er von seiner Ex, dass sie aus ehrlichem Herzen weint, um ihm zu zeigen, dass sie ihn wirklich liebt. Och. Kleiner Junge im großen Körper braucht Liebe, hm?

Anwalt Lin gibt ihm ein Englischbuch, was er von der Polizeistation mitgenommen hat, in der Annahme, das gehöre Guang Xi. Nicht der Fall, es gehört Mu Cheng, die es wiederum von Hua Tuo Ye.

Tuo Ye ist der Vorsitzende des Ikebana-Clubs (wieso darf ich ihn nicht Ike nennen?) und dreht gerade in einer coolen japanischen Robe, wie man ein Ikebana-Gesteck macht. Die anmutige Szene wird unterbrochen, als seine Kumpels hinter der Videokamera es vor Lachen nicht mehr aushalten.

Tuo Ye verpasst ihnen als Strafe gerade eine Abreibung („You punks! You’ve got no IDEA about the art of flowers! TAKE THAT!“) , bis sie von Mu Cheng gerettet werden, die ihm das geliehene Englischbuch zurückbringen möchte. Bei der Gelegenheit erzählt sie ihn auch, dass sie Guang Xi getroffen hat, der auch noch der Sohn von der Shen De-Lady ist. Im Gegensatz zu IHM ist Tuo Ye ein viel besserer, ernster Mann, der seine Kunst ernstnimmt, wenn er die passende Kleidung dazu trägt.

Tuo Ye wird von der starken Schwertlilie schnell zum schwerverliebten unsicheren Blümchen und erntet dafür auch wieder Gelächter. Aber er will ihr seine Gefühle nicht gestehen, sondern sie im Stillen beschützen.

Mu Cheng entdeckt, dass sie das Buch verloren hat und rennt gleich los, um es wiederzufinden. Tuo Ye kann sie gerade zurückhalten, um ihr eine Bellwort-Blume zu schenken, die „unchanging love“ bedeutet, wie einer seiner Kumpels gleich verrät. Mu Cheng versteht den Wink mit dem Zaunpfahl bloß nicht und eilt hinaus.

Daheim angekommen, findet Mu Cheng das Buch nicht. Schmieriger Stiefvater (eigentlich heißt er Onkel Ai chai) sagt ihr, sie soll sich schnell duschen gehen. Uh. Da fängt schon das unheimliche an. Seufz.

Mu Cheng macht im Bad erstmal alle Schotten dicht, ehe sie das Wasser aufdreht. D.h. Vier Schlösser an der Tür, die Türspalte mit dem Handtuch zustopfen und ein Brett vor dem Fenster. Uaaah. Nein. Das wird mir schon zu realistisch. Dass soll doch hier eine Romanze werden!

Schmieriger Stiefvater versucht trotzdem zu spannen und zwar durch das Fenster. Mu Cheng räumt das Brett vor dem Fenster weg und schreit auf, als sie sein Gesicht sieht.

Er rennt schnell ins Haus, als Stiefmutter erschrocken ankommt. Mu Cheng traut sich nicht, etwas zu sagen und lügt, dass sie eine Ratte gesehen hat. Eine GROSSE. Der Blick des Alten… *brrr*

Aber so wie die Stiefmutter drauf ist, kann ich schon absehen, dass es keinen Sinn hat, wenn Mu Cheng ihr Bescheid sagen würde.

Im Nachtclub sitzt Guang Xi mit seinen Kumpels zusammen. Sie reden über das neue Mädchen, das in der Kantine arbeitet und was keiner rumkriegt und beschließen eine neue Wette einzughen.  Außerdem bezahlen einen Kommilitonen „Bookworm“, der für sie die Arbeiten schreibt, damit sie bestehen. Guang Xi will aber keine Note B, sondern komplett von der Schule fliegen, aber Bookworm meint, dass er nicht SO schlecht schreiben kann, dass er durchfällt. *g*

 

Zoff ist angesagt: Die Hockeymannschaft der G University (Name noch unbekannt) taucht auf und will Guang Xi eine Abreibung verpassen, weil er Zhang Ai Li, die Tochter des Direktoren (von?) abserviert hat. Captain Muskelshirt sieht das als persönliche Beleidiung. Oh. Die Ex hat wohl noch einen Ex mit starken Muskeln. Ach nein, er ist ihr „god brother“. Wie soll man das nur auf Deutsch übersetzen? Auf jeden Fall ist er NICHT ihr Ex. *g*

Captain Muskelshirt provoziert Guang Xi mit Beleidigungen gegen seine Mutter und Anwalt Lin so lange, bis er die Kontrolle verliert. Kann also keiner behaupten, er hätte sich nicht zurückgehalten, nachdem er demonstrativ gegähnt und sich einen neuen Trink genommen hat und Muskelshirt vielsagend ignoriert hat. Aber wenn man mit Muskelshirts NICHT spricht, verstehen sie ja NICHTS.

 

Guang Xi ersticht ihn beinahe mit einem (stumpfen – okay, aber das ist eins der wenigen Goofs *g*) Dartpfeil und meint tödlich, dass er SO einen guten Anwalt hat, dass er ihn auch für Mord immer noch freikriegt. Also kann er das doch gleich mal ausprobieren.

Captain Muskelshirt geht weinend in die Knie. HÖH?!

Guang Xi lässt ihn grimpflich davonkommen, wenn er seiner Hockey-Mannschaft eine Runde ausgibt. Er bietet Bookworm sogar an, ob er mitkommen will oder bei den Heinis bleiben möchte.

Danach hängt Guang Xi allein über den Tasten eines alten Klavier, dass im verlassenen Track der Sheng De Uni steht, und brütet. Genau das Klavier, auf dem sein Vater ihm Bachs Stück Air on the G String.

Flashback:

8-jähriger Guang Xi versucht das Stück zu spielen, aber kann es nicht so gut. Sein Vater sagt ihm, das macht nichts, weil das Klavier verzaubert ist. Er spielt ihm Bachs Air on the G String vor und sagt, dass das Stück nur ihnen beiden gehört, daher soll Guang Xi es immer in Erinnerung behalten. (Genau das gelingt ihm aber nicht mehr richtig.)

Kurz darauf nimmt sich sein Vater das Leben. Die Gründe sind nicht eindeutig, außer dass seine Frau ihn als Künstler oder auch als Mann nicht akzeptiert („Im not a servant of your household!“ – impliziert, dass der Vater eingeheiratet hat) und ihm der Aufstieg erst durch die Familie Fang gelungen ist oder aber weil sie mit Anwalt Lin eine Affäre hat. Es sieht aber eher so aus, als wenn Anwalt Lin NACH dessen Tod „tröstet“.

Trotzdem gibt ihr Guang Xi seit dem die Schuld an dem Selbstmord seines Vaters.

Flashback Ende

Wegen dem Vorfall im Nachtclub gelingt es Guang Xi trotzdem nicht, den Prof zu überzeugen, dass er ihn rauswirft. Stattdessen macht er Bookworm verantwortlich, der dadurch sein Stipendium verlieren wird.

Die Jungs suchen sich ein neues Ziel zum Spielen aus. Soll heißen: Ein Mädchen zum Verbrauchen. Und wer kommt ihnen in den Sinn? Das neue Girl, dass in der Kantine arbeitet. Nickname: Bento Girl. Allerdings gilt sie als sehr stolz und hart zu kriegen. Dafür bewundern wird sie wiederum fast bewundert, neben der Tatsache, dass sie sehr hübsch ist. Hehehe. Danke, Screenwriter, dass sie kein Mauerblümchen ist.

Guang Xi geht die übliche Wette ein. Innerhalb von 24 Stunden kann er ein Foto vorweisen, das beweist, dass er das Mädchen geküsst hat.

Mu Cheng bekommt in der Kantine von einem Studenten auch gerade einen Geldschein, auf dem seine Emailadresse steht. Schmieriger Stiefvater vertreibt den armen Jungen aber grob und macht eine abfällige Bemerkung zu Mu Cheng, dass sie Essen verkaufen soll und nicht ihren Körper, als ob alles ihre Schuld wäre. Uah. Ich höre seine sexuelle Frustration hinter den Worten. *brrr*

Guang Xi stellt fest, dass es sich um „stinky fish girl“ handelt und sein Mundwinkel verzieht sich zu einem bööösen Smirk. Das macht er wirklich gut, wenn man davon ausgeht, dass er ein sehr nettes freundliches Gesicht hat. Zeit für die Rache (für die Demütigung von Sozialarbeit)! Ich habe auch oft das Gefühl, dass es Vanness schwer fällt, so starr zu bleiben und viel lieber lachen möchte. *g* Ady als Mu Cheng ist aber auch zuckersüß. *g* Sie ist so hübsch, dass ich sie ständig anstarren würde. LOL. Die Chemie zwischen den beiden stimmt definitiv.

Mu Cheng erkennt ihn: „It’s you!“

Guang Xi: „Can’t I come to a restaurant owned by my family?“

Sie versucht ihn zu ignorieren und kassiert weiter ab. Er beschwert sich über den miserablen Service der Kantine (DUDE! Das ist keine Uni-Kantine!) und sie sollten eine neuen besorgen. Mu Cheng beißt sich auf die Lippen und stellt ihm das Menü vor.

Guang Xi geht nicht darauf ein, sondern sagt, dass sie erst seit sieben Tagen an der Uni ist und schon sieben Sportteams abgelehnt hat. Ist sie wohl das Bento Girl, dass sich für etwas Besseres hält? Außerdem, so unschuldig wie sie jetzt und hier tut, ist es für ihn hart sich vorzustellen, wie redegewandt sie ihn gestern auf der Polizeistation zur Schnecke gemacht hat. LOL. Also hat er das doch nicht so ganz weggesteckt.

Mu Cheng bleibt ganz sachlich (yeah! Great girl!) und erklärt idiotensicher, dass sie nicht redegewandt war, sondern alles gesunder Menschenverstand war, was sie gesagt hat. Außerdem hält sie nicht für etwas Besseres, wenn sie alle Verehrer ablehnt, sondern weil sie keine Zeit hat und keine Beziehungen starten will. Ganz simple. *g*

Er hat sie erst zweimal getroffen und hält sie schon für untreu. Kann es sein, dass alle Mädels, die er bisher getroffen hat, sehr untreu waren? He. Touché. Er hatte wahrscheinlich nur mit solchen reichen schlampigen Chicks etwas. Von denen kann er wenig Liebe erwarten. Sie sind wahrscheinlich genauso solche Player wie er. Also in diesem Storykonzept.

Also, wenn du nichts zu kaufen hast, dann mach den Weg frei. Mu Cheng arbeitet weiter.

Guang Xi: „Go with me on a date tomorrow.“

Mu Cheng: „What?“

Mu Cheng ignoriert die Frage solange, bis er ihr droht, Tuo Ye auffliegen zu lassen, dafür, dass er ihr heimlich Bücher leiht, obwohl sie keine Studentin an der Uni ist (Höh? Wieso sagte sie vorher dann, dass sie das Buch für ein Examen braucht?)

Mu Cheng willigt schließlich widerwillig ein und wirklich ihr Widerwille ist extrem gut. Als würde sie denken: Ich habe wirklich überhaupt keine Zeit, mich mit dir abzugeben, während ich versuche, von dem schmierigen Stiefvater wegzukommen!“ Das Letzte, was sie jetzt braucht, ist ein MANN.

Auntie ist ganz aufgeregt, dass der Sohn der Lady mit Mu Cheng ausgehen will und sieht schon eine reiche Zukunft und gesicherten Lebensabend vor sich. Stiefvater kommt herein und beschwert sich, ob sie Mu Cheng verkaufen müssen, um zu überleben, aber Auntie schiebt ihn gleich wieder raus.

Sie sagt es nicht direkt, aber sie würde es für eine gute Idee halten, wenn Mu Cheng ihn verführt und sogar ein Kind von ihm kriegt, um ihn zu heiraten. Woah, diese Stiefmutter…! Jedenfalls fände sie es auch gut, wenn Guang Xi sie nur ausnutzt.

Mu Cheng hat Angst, dass Tuo Ye Probleme bekommt und steht schon früh vor Guang Xis Haustür, um das Buch abzuholen. Möglichst ohne Date. Aber Guang Xi lässt sie so nicht davonkommen und nimmt sie mit zu seinem Hockey-Training, wo sie frierend zuguckt.

Ah, jetzt fällt mir auf, warum Mu Cheng diesen erhabenen traurigen Zug trägt. Sie hat bisher kein einziges Mal gelächelt. Zumindest nicht so, dass ich es mir eingeprägt habe.

Guang Xi will sie mit seinen Hockey-Skills beeintrugen und gibt alles, aber jedesmal wenn zu Mu Cheng guckt, sieht sie gerade weg. *LOL*

Nach dem Training sitzen die beiden zusammen auf der Bank und er bringt ihr etwas Heißes zu trinken und ein Shirt, weil er kurz nach einem Sturz pausiert.

Er entschuldigt sich bei ihr für sein unverschämtes Benehmen am Vortag: „ Did I really leave such a bad impression on you? I sincerely wanted to ask you out to apologize to you. For your book, your fish, your time, your innocence, I’m sorry. “ (“innocence”- ke, das klingt hier mehrdeutiger als wir ahnen können.)

Sie akzeptiert, auch wenn sie meint, dass Entschuldigungen nichts am Geschehenen ändern können: „Actually you don’t need to apologize to me, because it’s no use to apologize. What’s gone is gone. The harm has been done. Apologizing won’t turn back time and it won’t let what has happened to go away. But since you have apologize to me, I accept. Because at least this has proven that you aren’t a good for nothing brat.”

Ach. Ich dachte so auch mal, bis ich gemerkt habe, dass man mit einer Entschuldigung schönere Zeiten herbeirufen kann.

Als die Eisbahn leer ist, überredet er sie mal das Eislaufen auszuprobieren, indem er ihr verspricht, sie “festzuhalten”. Bin ich die einzige, die darunter mehr als nur halten versteht?

Die beiden kommen sich wörtlich näher. Die Dialoge sind so gut! Er zieht sie auf, weil sie so wackelig steht, und sie meint nach einer Weile, dass es von ihm so altmodisch ist, diese Methode zu verwenden, ein Mädchen zu zwingen, seine Hand zu halten.

Guang Xi: „Did you know that on ice, if you give your hand to the other person, it’s the same as entrusting your life to him. When I said that I would hold on to you, it’s the same as promising to protect you. No matter what happens, I will protect you.“ XD

Mu Cheng scheint Spaß zu haben, sie lacht zum ersten Mal ausgelassen. Sie fragt ihn, warum er so ein gefährliches Spiel wie Eishockey spielt. Er erklärt, dass ist genau der Grund, weshalb er es macht. „Being hit and hurt, it’s the only way I can feel that I’m still alive. All the other times I’m not much different from being dead.“

Mu Cheng erzählt ihm von Bach und wie das Stück Air on a G string entstand. Vor einem Vorspiel im Palast wurden alle Saiten von dessen Cello herausgerissen außer die G-Saite. Alle warteten darauf, dass er öffentlich gedemütigt wird. Bach spielte aber eine Melodie nur auf der G-Saite und so entstand Air on a G string.

Bei der Erwähnung des Bachstücks, dringt sie zu Guang Xi durch. Genau das Stück, das sein Vater mit ihm spielte. Er spielt das runter, indem er behauptet, die Moral von der Geschichte bedeutet, aufzupassen, wer ein falsches Gesicht trägt

Mu Cheng verneint. Die Geschichte erzählt: Egal wie hart das Leben wird, man kann daraus trotzdem die berührendste Melodie daraus machen (play out life – play out touching melody). Sie gibt ihm die Hälfte ihrer Weisheit, also soll er solche Sachen nicht mehr sagen.

Guang Xi ist berührt und kämpft ein Lächeln zurück. Sie soll die Augen schließen und er zieht sie an sich, zu einem Kuss, während er mit dem Handy ein Foto macht. Die Wette ist schließlich auch noch da. Der Kuss auf dem Eis wirkt trotzdem wahnsinnig gut. Hehe. Schon in der ersten Episode! Sagte ich schon, dass das Drama KEINE Zeit verliert?

Tuo Ye taucht plötzlich auf und reißt die beiden auseinander. Er outet Guang Xis Wette mit seinen Kumpels, das er wiederum von seinem Kumpel erfahren hat. Guang Xi sieht Mu Cheng fest an und schwingt den Beweis in der Hand. Dabei macht er eine extrem schmutzige Geste mit der Zunge. XD Das habe ich erst beim 2. Mal gucken bemerkt wegen der Quali. Aber hallo, gib nicht so an. Der Kuss war kaum zu sehen. Kein Vergleich zu Lie to me!

Tuo Ye geht ihm an den Kragen, um das Foto zu löschen. Schließlich stoppt Mu Cheng die beiden und erklärt: „Tuo Ye, you’ve come too soon. I’ve made a bet, too.“

Dass dieser Playboy sie innerhalb eines Monats um ein Date fragen und innerhalb einer Woche küssen wird. (zu Guang Xi): „You’ve underminded me. Don’t you know that I know how to act innocent very well?“ Wenn sie gewinnt, würden die anderen Studis einen Monat lang bei ihnen Essen kaufen.

Guang Xi wird wütend, vor allem wegen der Bach-Geschichte, mit der sie IHN gekriegt hat. „Just because of money? You made it sound so real. Have you even heard of Bach?“

Mu Cheng reibt Salz in die Wunde, dass ihre Lippen sich ja nur berührt haben, also keine Haut verloren. Game over. Und ja, für Geld ist sie sich nicht zu schade, so bemitleidenswert auszusehen.

The player got played! Autsch.

Er brüllt ihr hinterher, dass es noch nicht vorbei ist, während Tuo Ye sie hinausführt. Ke. Guang Xi, du hast ja keine Ahnung, wie echt das war!

Ich habe versucht, nur das wichtigste festzuhalten, aber die Episode dauert 1:15 Std.!

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s